10
01
2015
Und ich habe diesen „alten“ Blog von früher reaktiviert. Mal schauen, wie viel Zeit wir zum Blogschreiben haben werden und wie gut die Internet-Verbindung vor allem in Myanmar sein wird.
Unsere geplanten Stationen:
– Bangkok (Thailand)
– Mandalay (Myanmar)
– Bagan (Myanmar)
– Yangon (Myanmar)
– Angkor Wat / Siem Reap (Kambodscha)
– Kuala Lumpur (Malaysia)
– Bali (Indoensien)
– Bangkok (Thailand)
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25
05
2012
So ist es immer: anfangs ist man aufgeregt und am Schluss wird man sentimental. Lange geplant, gespart und uns drauf gefreut und dann zieht alles so schnell vorbei und man möchte es gern festhalten. Hat man die Zeit richtig genossen? Ja, sicher. Wir haben sie vor allem gut genutzt.
Heute am letzten Tag haben wir nochmal einige Strände besucht: Santa Barbara nochmal, dann weiter nach nach Malibu und tatsächlich Lifeguards mit roten Badehosen gesichtet so wie bei Baywatch. Außerdem noch Santa Monica, wo ich sogar kurz mal im Wasser war, bis ich ich fiese Flundern (oder sowas) am Meeresgrund erblickt habe und schnell geflüchtet bin. Zur Feier des Tages gab’s noch Fresh Lemonade und Sonnenbrand an den Füßen. Doof, was man immer so vergisst einzucremen als hellhäutiger Typ. Sofort wird’s bestraft. Und später wieder Sizzler’s! Lecker! Haben uns noch durch den Feierabendstau in L.A. gekämpft und dann zurück im gleichen Hotel wie vor vier Wochen. Fühlt sich komisch an.
Eine gelungene Reise mit vielen Eindrücken: 27 Tage, viele Pappbecher, nicht-blinkende Autos beim Abbiegen, blinkende Autos beim Nichtabbiegen, schlechtes Frühstück, guter Kaffee, oft Softdrinks und Sandwiches, sechs Mal Sizzler’s, täglich getankt, 10 Nationalparks, Berge, Meer, Schnee und Wüste, Seattle, Las Vegas, L.A., San Francisco und so viele kleine Orte, 10 GB Fotos, 7 Paar neue Schuhe, 20 Hotels, 9 Bundesstaaten und ingesamt sagenhafte 8915 Kilometer gefahren (ca. 5600 Meilen)! Das ist ungefähr so viel wie die Luftlinie von Berlin nach L.A.








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24
05
2012
Strandfeeling in Santa Barbara. Nach 100 Meilen weiter südlich, war’s auf einmal richtig warm. Ein hübsches Städtchen ist das hier. Ganz mediterran mit bunt gekachelten Häusern, alles bepflanzt und sauber. Nur Blütenblätter fliegen hier durch die Gegend. Unser Hotel ist ganz nett. Hier war auch endlich mal wieder die richtige Temperatur, um kurz in den Pool zu springen. Allerdings war’s am Strand wieder irre windig.
Heute waren wir mehrmals froh. Zwei mal beim Frühstück, als ein anderes deutsches Pärchen über ihr Cabrio klagte. Gut, dass wir keines genommen haben. Sie haben so wenig Platz da drin, es ist ganz eng und die beiden waren beim Losfahren so dick angezogen, dass sie mir schon leid getan haben. Außerdem haben sie erzählt, dass all die Nationalparks, die wir gesehen haben, schöner als der Grand Canyon waren. Puh, nochmal Erleichterung.
Große Katastrophe am stürmischen Strand von Santa Barbara passierte heute am Nachmittag. Mitten auf dem Pier über’m Meer ist plötzlich die Speicherkarte weg mit all den schönen Fotos seit San Francisco. Das Herz rutschte uns richtig in die Hose. Sind drei mal den Weg hin und zurück, Robin kauerte schon unterm Pier und grub im Sand (er fand dabei unzählige Münzen unterschiedlichster Währungen), bis das Ding plötzlich vor meinen Füßen lag. Was ein Glück im Unglück. Die Münzen wuschen wir im Brunnen und versuchen seitdem, diese unter die Leute zu bringen.
Dabei fällt mir ein, dass wir schon unheimlich viel Geld gefunden haben hier. Größter Coup war am Strand in San Francisco, da hab ich ein Bündel aus 13 Dollar gefunden und seitdem jeden Tag mehrere Münzen. Egal wo ich geh und steh, immer liegt irgendwo ein Cent rum.


Sizzler's
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23
05
2012
Seit San Francisco geht’s nun unweigerlich wieder L.A. entgegen. Am Freitag Abend geht unser Flieger, am Samstag Abend sind wir wieder daheim und verlieren dabei 9 Stunden.
Bis dahin vertreiben wir uns aber die Zeit noch ganz gut an der Küste. Zwischenstopp gestern war Santa Cruz, kalifornisches Studenten- und Surferstädtchen. Wirklich nicht sehr groß, aber lockere Atmosphäre und kleiner Freizeitpark direkt am Strand. Übernachtet haben wir in Monterey, ein kleiner – für amerikanische Verhältnisse historischer – Fischerort. Heute morgen weiter über Carmel, nennen wir es das „Cannes“ der USA, wo Clint Eastwood mal Bürgermeister war. Recht teuer und weißer, aber windiger Sandstrand. Also wieder zu kühl zu Baden. Hier macht sich die Vorsaison bemerkbar. Jetzt gehen nur die ganz Abgehärteten ins Wasser. Die richtige Strandsaison geht wohl erst ab Mitte Juni los.
Der Wind verließ uns den ganzen Tag nicht. Tolle kleine Buchten, aber der Sand peitschte uns um die Ohren und das Auto wackelte auf dem Parkplatz vor sich hin. Highlights: kleiner Wasserfall in malerischer Bucht und Hunderte riesiger Seehunde am Strand nahe der Bucht von Morro Bay, wo wir heute übernachten.

Immer wieder schöne Lookouts am Straßenrand


Monterey




Pfeiffer Beach



Massig Seehunde kurz vor Morro Bay
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21
05
2012
Ein bisschen skeptisch waren wir schon. San Francisco soll ja sooo toll sein, hört man aus allen Munden. Aber das stimmt. Finden wir auch. Nach den vielen Käffern und auch im Vergleich zu den anderen Städten hat San Francisco einfach richtiges, aber entspanntes Großstadtflair. Hier besteht nicht alles nur aus aneinandergereihtem Gewerbegebiet (so wie in L.A.), sondern es gibt richtige Wohnhäuser auch in Downtown, sodass es Fußgänger und Leben gibt. Glücklicherweise waren wir auch hier am Wochenende, sodass sogar das Autofahren in der Stadt einigermaßen ok ist. Unser Hotel liegt am Flughafen, gar nicht schlimm, sondern Zimmerblick direkt auf’s Wasser mit ständig landenden Flugzeugen, ich könnte stundenlang zusehen. Innerhalb von zwei Tagen haben wir das Grob-Wichtigste gesehen. Natürlich Fisherman’s Wharf, die Piers am Hafen, den Strand, Downtown, Chinatown, Niketown (hihi) und natürlich die imposante Golden Gate Bridge. Sind die Cable Car gefahren und einige der vielen Hügel auf und ab gelaufen. Wieder hatten wir viel Sonnenschein und abends müde Beine vom vielen Laufen. Der Pizzabote kam wunderbarerweise gestern direkt an unsere Zimmertür. Wir hätten kaum noch einen Schritt tun können. SF – Eine junge, vielseitige Stadt. Am heutigen Sonntag fand ein großer Lauf statt: der Bay of Breakers. Die halbe Stadt war flippig und neonfarben verkleidet. Insgesamt also ein weiteres Highlight auf unserer tollen Tour.

Sea Lions auch hier in SF

An den Piers

Chinatown

Chinatown

Alle hat er dann doch nicht gekauft...

Downtown

Cable Car fahren macht Spaß

Hügelig

Golden Gate Bridge

Blick auf die City

City SF

The Beach
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20
05
2012
Die letzten beiden Tage sind wir noch ein gutes Stück weiter die Küste runter gekommen. Jetzt sind wir wieder in Kalifornien. Erstaunt waren wir bei der Einfahrt nach Kalifornien, wo es fast sowas wie ein Grenzhäuschen gab. Nach der überschwänglichen Begrüßung „Welcome to California!“ wurde nach Früchten gefragt, die wir dabei haben könnten. Äpfel und Avocado waren ok, also durfte es weiter gehen. Die Straße an der Küste ist an vielen Stellen wunderschön.
In den Redwood-Wäldern haben wir einen tollen kleinen Rundgang gemacht und Jahrhunderte alte Bäume bestaunt. Diese können mehr als 100 Meter hoch werden. Toll, was die Natur so zu bieten hat.
Amerikas Kleinstädte haben dagegen oft ziemlich wenig zu bieten. So auch Eureka, wo wir die Nacht in einem garagenähnlichen Motel verbracht haben. Der Rezeptionist war noch ganz nett und ein paar viktorianische Häuser stehen noch in der Altstadt. Ansonsten gibt’s das Einerlei aus Tankstellen, Motels, Fast-Food-Ketten, vielen Straßen und Holzhäusern und als Fußgänger sind uns nur ein paar ganz verarmte Kerlchen begegnet. Jeder andere fährt mit dem Auto. Insgesamt also eine Stadt zum Davonfahren und dazu noch die Stadt mit den teuersten Benzinpreisen der USA (der Rezeptionist dazu: „And I must live here, man!“
Am nächsten Tag gab’s noch mehr Redwood-Bäume zu sehen, darunter den Giant, der ca. 120 Meter hoch ist. Außerdem sind wir die Avenue of the Giants entlang gefahren und haben uns für ein paar Dollar gegönnt, unter dem Drive Thru Tree mit dem Auto durchzufahren. Hat gerade so hingehauen. Der Baum war sogar in Robins Erdkundebuch abgebildet. Jetzt haben wir das mal gemacht. Über steile und kurvige Strecken dann nochmal zur Küste und wieder zurück ins Landesinnere, wo nun das Kalifornien mit der mediterranen Vegetation und den Weinanbaugebieten begonnen hat. Ebenso wie in Eureka haben wir auch hier in Santa Rosa wieder per Navi den Sizzler’s mit der Endless Salad Bar aufgesucht und uns den Magen mit Gesundem vollgeschlagen im Gegensatz zu den meisten Amis, die die Salad Bar nur als Beilage nehmen und vorher noch zwei, drei fette Steaks mit Pommes bestellen. Für uns gab’s immerhin am Schluss noch ein großes Eis mit Karamell und M&Ms. Lecker. Nun sitzen wir im wieder etwas überalterten, aber dafür mit 60 Dollar günstigen Hotel und ärgern uns, dass das Wifi hier nur in der Lobby funktioniert. Dieser Text wird also verspätet hochgeladen. Außerdem macht ein Grüppchen Taubstummer erstaunlicherweise neben uns in den Zimmern ganz schön Lärm. Wie soll man denen, dass die Türen ziemlich laut knallen? Und dann noch auf Englisch? Vielleicht lassen wir’s einfach und freuen uns auf morgen und San Francisco.




Giant Bäume

In den Redwoods

Ein bisschen Geschichte in Ferndale

Drive Thru 🙂

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17
05
2012
Seit Forks sind wir also quasi schon auf dem Rückweg nach Los Angeles. Das ist allerdings eine ziemliche Strecke. Fast kann man sagen, dass wir von der Grenze zu Kanada nun die Küstenstraße 101 runter fahren zur Grenze Mexikos.
Kurz hinter Forks haben wir im Olympic National Park noch einen kleinen Spaziergang in einem regenwaldähnlichen Abschnitt gemacht, Farne, Moose und hohe Bäume bewundert und dann weiter in den Badeort Cannon Beach. Hier ist allerdings auch noch absolute Nebensaison. Der Pancake-Laden, in dem ich mit Mashed Potatoe, Cottage Cheese und Salat eines der unappetitlichsten Abendessen hier hatte, schloss auch schon um 8 p.m. Danach ist Totentanz. Immerhin hatten wir ein schönes Zimmer mit Balkon („brrr, kühl“) und Meerblick fast auf die tollen Felsen.
Heute früh ging’s dann weiter zu mehreren tollen Lookouts über die Küste und schließlich zum Abschluss die Sea Lion Caves besucht. Hier kann man mit einem Fahrstuhl in eine von Seehunden bewohnte Meereshöhle hinabfahren und die lustigen, etwas stinkenden Tiere beobachten, wie sie sich auf den Felsen suhlen. So nah kommt man wohl selten an in diese Freiheit lebenden Tiere heran.
Mit dem Lighthouse Inn empfing uns ein etwas muffiges Motel aber mit netter Rezeption in Florence. Pizza, Tanken, Einkaufen, nächstes Hotel reservieren, duschen: typisches Abendprogramm auch hier. Manchmal komme ich mittlerweile schon durcheinander, aus welchem Ort wir morgens losgefahren sind. Es dürften schon 15 Hotels mittlerweile sein. Weiter geht’s morgen gen Süden. Nächste Ziele sind der Redwood Nationalpark und San Francisco.

Regenwald

Regenwald

Unterwegs tolle Aussicht

Brücke nach Oregon

Immer mit dabei

Welcome to Oregon

Cannon Beach

Bester Ausblick in Oregon

Sea Lions am Dösen

Mehr Sea Lions
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15
05
2012
Heute früh sind wir dann wieder „auf’s Land“ geflüchtet. Wir drehen eine Runde um den nordwestlichen Zipfel der USA – den Olympic National Park – auf der 101, die uns ab jetzt bis zurück nach Los Angeles führen wird. Sind froh über wieder halbwegs freie Fahrt über die Landstraßen. Kurzer Stop bei McDo in Port Angeles. Dann Weiterfahrt für einen tollen Ausblick. Den hatten wir auf dem Gipfel „Hurricane Ridge“ – hier lag noch jede Menge Schnee und einige wackere Skifahrer waren für kleine Abhänge unterwegs. Der Lake Crescent ganz im Norden der Olympic-Halbinsel bietet eisiges Wasser und einen perfekten Platz für ein kleines Picknick.
Eher zufällig sind wir heute in Forks gelandet. Ein kleines Kaff, das es zu beachtlichem Tourismus gebracht hat dank der Twilight-Saga. Alle fünf Romane spielen hier, aber wir haben natürlich keinen gelesen. Kaum vorstellbar, dass Leute nur deswegen herkommen, aber es scheint zu klappen. Ist den Leuten zu gönnen. Vor allem der kleinen Omi im Pizza-Laden, die ich sofort ins Herz geschlossen hab, wie sie so gewissenhaft unsere Bestellung in die Kasse eingetippt hat und dann später noch mit knatterndem Motor und winkend in einer alten Schrottkarre Pizza zum Pizza-Ausfahren gestartet ist.
EXKURS: „On the road“
Da wir festgestellt haben, dass wir eigentlich mindestens so viel Zeit im Auto wie im Bett verbringen, erleben wir viel auf Amerikas Straßen. Größte Auffälligkeit: das insgesamt relaxte, bisweilen aber verpeilte Fahrverhalten. Es wird so gut wie nie gehupt und gern vorgelassen. Geduldige Amerikaner fahren dann auch maximal die Höchstgeschwindigkeit, gern auch drunter. Was Rechtsfahrtgebot in Deutschland ist hier des Öfteren nettes Nebeneinanderfahren. Abbiegespuren werden ungern genutzt. Voll in die Bremsen gehen muss der hintere Fahrer, wenn es sich der Ami plötzlich überlegt, abzubiegen, natürlich ohne zu blinken. Es gibt Fahrgemeinschaftsspuren für Busse und Pkw’s mit zwei Personen und mehr. Die amerikanischen Sirenen von Polizei und Feuerwehr sind einfach nicht zu toppen, saucool.

Noch Schnee in den Bergen

Rehe an der Straße

Forks Motel, Forks Avenue in Forks

Lake Crescent

Lake Crescent

Wir im Olympic National Park

Tolle Aussicht
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15
05
2012
Zwei Nächte haben wir in Seattle verbracht in einem günstigen, aber simplen Motel am Flughafen. Die Fahrt nach Seattle war schon beeindruckend. Die Bewohner haben schon Glück: tolle Berge zum Skifahren in der Nähe, viel Grün im Sommer wie jetzt und viel Wasser. Den ersten Abend haben wir mit Outlet-Shopping und leckerem Sizzler’s-Essen verbracht. Dabei wieder ordentlich gestaunt, wie viele extrem Übergewichtige es hier gib t, ganz besonders in den ländlichen Gegenden. Hach, was fühlt man sich da schlank.
Am nächsten Tag also nach Seattle rein (ziemlich stressig über die Autobahn und sogar sonntags gibt’s viel Verkehr). Wir hatten zum Glück Top-Wetter, ist wahrscheinlich selten so gut. Die Space Needle und das Seattle Center drum herum gehören zum Pflichtprogramm sowie die Fahrt in der Monorail (1 Station – nur zwei Minuten Fahrt) nach Downtown. Hier kann man ganz schön schlendern am Pike Place Market. Hier wurden am ordentlich zelebrierten Mother’s Day wahnsinnig viele Blumen verkauft und die Ami-Familien machen ihren Sonntagswalk. Faszinierend fand ich die großstädtische Vielfalt an Gesichtern. Groß, klein, dick, dünn, arm, reich, schick, flippig… alles ist dabei. Aber Grey’s-Anatomy-Gesichter hab ich keine gesehen, wird ja wohl auch nicht wirklich hier gedreht 🙂
Dass der Highway direkt an den eigentlich schön gelegenen Piers vorbei führt, verdirbt einem beim (Veggie-)Hotdog essen leider fast den Appetit. Was für eine Bausünde. Wieder ziemlich typisch: Downtown ist am Sonntag fast wie ausgestorben abgesehen von ein paar Shopping-Straßen. In Downtown wird gearbeitet und im schönen Einfamilienhaus im Vorort wird gewohnt. Es gibt keine gute Durchmischung, dadurch war Seattle dann nach ein paar Stunden schon fast sogar ein bisschen langweilig.

Space Needle

Wir

Aussicht vom Smith Tower

hinten: Kolumbus

Am Pier (Waterfront Park)

Pike Place Market
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12
05
2012
Unser letzter Wunsch, den wir an den Yellowstone noch hatten, ist tatsächlich in Erfüllung gegangen. Auf unserem Weg ins ferne Seattle sind wir noch kurz durch den Yellowstone gefahren, quasi zum Verabschieden. Als am Straßenrand Blaulicht und einige Autos standen, dachten wir erst an einen Unfall. Kurzer Blick nach links. Da stand ein Bär auf der Wiese. Der Ranger war auch schon da bewaffnet mit Schusswaffen und Warnweste und winkte alles vorbei zum Halten in der Parkbucht. Anbei präsentieren wir stolz unser Beweisfoto. Ein Bär in freier Natur, der anschließend fröhlich ins Geäst hoppelt. Was konnten wir mehr von diesem grandiosen Nationalpark erwarten?!
Durchs grüne, hügelige, gemütliche Montana ging es bis nachmittags in ein kleines Kaff namens Superior. Manager und Rezeptionistin begrüßten uns fröhlich. Wirklich ganz nette Leute, die uns allerlei Tipps gaben und kaum glauben konnten, wie viel wir in den letzten zwei Wochen schon geschafft hatten („Are you flying?“) und dass man nur in 10% der Fälle einen Bären zu Gesicht bekommt im Yellowstone. Dies hat uns noch ein bisschen fröhlicher gemacht. Besitzer Larry war außerdem happy, dass er mit Robin mal jemanden auf Augenhöhe gefunden hatte. Er war sogar 3cm größer oder Inches oder so…
Eigentlich wollten wir in Missoula übernachten. Hier in Superior erfuhren wir noch, warum dort aber seltsamerweise alles ausgebucht war: Graduation Weekend der High Schools und Colleges. Die Kids waren darüber so aus dem Häuschen, dass wir jetzt im Nachhinein auch verstehen, warum eine 16jährige an der Tankstelle gleich vor lauter Enthuisasmus mit Zapfschlauch im Tank losfuhr und diesen dabei abriss. Das gab einen lauten Knall und sorgte bei uns für Erheiterung. Ist aber nichts und niemandem etwas passiert.

Bär

Bär

Motel in Superior
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