Liebling Laos
21 01 2011Wir sind weiter ganz begeis
tert von Laos. Der erste Eindruck hat also nicht getaeuscht. Hier ist vieles so anders und speziell, ich kann Luang Prabang mit keiner anderen Stadt vergleichen, die ich kenne. Nicht umsonst ist die ganze Stadt zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden. Der Praesidentenpalast ist prachtvoll. Tempel reiht sich an Tempel, einer schoener und reicher verziert als der andere. Moenche laufen in orangenen Kutten und oft mit Regenschirmen als Sonnenschutz umher, surfen aber auch mal im Internet. Ueberall muss man sich die Schuhe ausziehen, sogar im Internetcafe. Wir lieben es, mit unseren Fahrraedern umherzufahren und geniessen die Atmosphaere und die vielen tollen Ausblicke auf Regenwald und Mekong.
Ein grosses Highlight dieser Reise ist sicherlich unser Ritt auf Elefanten vorgestern. Es war eine Halbtagestour, davon ging es insgesamt eine Stunde auf einer grossen Elefantin durch die Gegend. Sie ist sehr brav gewesen im Gegensatz zu anderen Tieren. Eine australische Touristin waere beinahe abgeworfen worden. Sogar durch einen kleinen Fluss sind wir dabei getragen worden. Robin konnte sogar auf dem Nacken sitzen, ich thronte wie eine Koenigin darueber. Im Vergleich zu Indien, wo ich auch schon in einem Elefantencamp war, ging es diesen Elefanten sichtlich gut. Natuerlich kein Vergleich zur freien Wildbahn. So leben ja aber auch nur noch sehr wenige Tiere. Sie waren hier gut genaehrt, nicht angekettet und koennen jeden Tag baden. Wir hatten einen guten Eindruck, wobei solche Camps natuerlich trotzdem immer etwas zwiespaeltig sind.
Ebenso wie heute als wir auf dem Heimweg von einer Tour in einem angeblichen „Handwerkerdorf“ angehalten wurden. Diverse kleine Dorfkinder wollten uns Sachen verkaufen, haben laut gerufen und waren natuerlich unglaublich niedlich. Besser ist aber wohl – und so haben wir es auch gemacht – dort nichts zu kaufen. Wenn die Kinder-Mitleids-Masche zieht, werden wohl nur umso mehr Kinder an solche Staende zum Verkaufen gestellt. Stattdessen haben sie Bonbons von uns bekommen. Das war auch ein unglaubliches Bild: Robin mit 1,96m umringt von fuenfzehn suessen Zwergen. Sie haben so nach den Bonbons geschnappt, dass er sogar ein paar Kratzer davon getragen hat.
Die Tour selbst ging zu einem superschoenen Wasserfall. Wir haben sogar den Gipfel erklommen, das war ziemlich anstrengend, der Ausblick hat uns aber entschaedigt. Schliesslich habe ich mich noch in die eiskalten Lagunen gestuerzt, sehr erfrischend und eine wunderschoene Kulisse.
Schade, dass wir morgen diese Traumoase verlassen, aber wir freuen uns auch schon auf Chiang Mai. Heute cruisen wir wahrscheinlich noch etwas in der City, mal sehen, welche bekannten Gesichter uns da wieder ueber den Weg laufen. Diese Stadt ist naemlich so klein, dass wir viele schon vom Sehen kennen.











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