Santa Barbara

24 05 2012

Strandfeeling in Santa Barbara. Nach 100 Meilen weiter südlich, war’s auf einmal richtig warm. Ein hübsches Städtchen ist das hier. Ganz mediterran mit bunt gekachelten Häusern, alles bepflanzt und sauber. Nur Blütenblätter fliegen hier durch die Gegend. Unser Hotel ist ganz nett. Hier war auch endlich mal wieder die richtige Temperatur, um kurz in den Pool zu springen. Allerdings war’s am Strand wieder irre windig.

Heute waren wir mehrmals froh. Zwei mal beim Frühstück, als ein anderes deutsches Pärchen über ihr Cabrio klagte. Gut, dass wir keines genommen haben. Sie haben so wenig Platz da drin, es ist ganz eng und die beiden waren beim Losfahren so dick angezogen, dass sie mir schon leid getan haben. Außerdem haben sie erzählt, dass all die Nationalparks, die wir gesehen haben, schöner als der Grand Canyon waren. Puh, nochmal Erleichterung.

Große Katastrophe am stürmischen Strand von Santa Barbara passierte heute am Nachmittag. Mitten auf dem Pier über’m Meer ist plötzlich die Speicherkarte weg mit all den schönen Fotos seit San Francisco. Das Herz rutschte uns richtig in die Hose. Sind drei mal den Weg hin und zurück, Robin kauerte schon unterm Pier und grub im Sand (er fand dabei unzählige Münzen unterschiedlichster Währungen), bis das Ding plötzlich vor meinen Füßen lag. Was ein Glück im Unglück. Die Münzen wuschen wir im Brunnen und versuchen seitdem, diese unter die Leute zu bringen.

Dabei fällt mir ein, dass wir schon unheimlich viel Geld gefunden haben hier. Größter Coup war am Strand in San Francisco, da hab ich ein Bündel aus 13 Dollar gefunden und seitdem jeden Tag mehrere Münzen. Egal wo ich geh und steh, immer liegt irgendwo ein Cent rum.

Das (Un)Glückspier

 

 

 

 

 

 

 

 

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